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NRNA Constitution Germany

SATZUNG

der Non-Resident Nepali Association – Germany e.V.

(NRNA GERMANY)

Das erste Mal beschlossen durch die Mitgliederversammlung

am 08. Januar 2005

und

geändert durch die Mitgliederversammlung

am 07. September 2013

 

§ 1

Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen Non-Resident Nepali Association – Germany e.V. (NRNA
    GERMANY).
  2. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen.
  3. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin und übt seine Tätigkeit im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland aus.
  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Der Gerichtsstand für alle Vereinsangelegenheiten ist  Berlin.

§ 2

Zweck und Ziele

  1. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des gegenseitigen Verstehens und der Verständigung zwischen den Menschen in Deutschland und in Nepal, vor allem auf humanitärem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet.
  1. Der Verein unterstützt die Aufgaben, Ziele und Aktivitäten der Non-Resident Nepali Association (NRNA) sowie des International Coordination Council (ICC), soweit siemit dem Recht der Bundesrepublik Deutschland vereinbar sind.
  1. Der Verein arbeitet zusammen mit der Non-Resident Nepali Association (NRNA) und mit Vereinigungen von Nepalis in anderen Ländern. Die Zusammenarbeit erfolgt soweit sie mit dem Recht der Bundesrepublik Deutschland vereinbar ist.
  1. Der Verein kann bei Katastrophenfällen und für Entwicklungsaufgaben in Nepal Spenden entgegen nehmen, die jedoch nur zweckgebunden und satzungsgemäß verwendet werden dürfen.
  1. Der Verein setzt sich für die  Realisierung des Demokratiegedankens in Nepal ein.
  2. Der Verein unterstützt die Bekanntmachung von Menschenrechtsverletzungen inNepal.
  1. Der Verein verfolgt seine Zwecke und Ziele durch gegenseitigen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung sowie kontinuierlichen Informationsaustausch über erreichte Ziele bzw. durchgeführte Aktionen, die dem Zweck des Vereins und der Durchsetzung seiner Ziele dient. Außerdem kooperiert er mit gleichgesinntenOrganisationen.
  1. Der Vereinszweck wird insbesondere durch Informationsveranstaltungen, persönliche Ansprache von interessierten Personen sowie durch Öffentlichkeitsarbeit (Internet, öffentliche Medien usw.) verfolgt.
  1. Interkulturelle Veranstaltungen und Gedankenaustausch auf demokratischer Basis zwischen Nepalesen und Deutschen (z.B. Diskussionen, nepalesische Feste,Musikevents).
  1. Weitergabe des in Deutschland erlangten demokratischen Wissens an nepalesische Organisationen und Institutionen.
  1. Die Mitglieder des Vereins fühlen sich einer demokratischen und humanistischen Grundhaltung verpflichtet.
  1. Der Verein arbeitet mit den Nepalesischen Demokratischen Foren in anderen Ländern und Vereinigungen von Nepalesen in Deutschland sowie anderen Organisationen, Behörden und Einrichtungen, die die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Nepal pflegen, zusammen.
  1. Der Verein fördert die Beziehungen der Einwohner nepalesischer Herkunft in Deutschland untereinander und gegenüber Nepal auf den Gebieten Entwicklungshilfe, Wissenschaft, Forschung, Umweltschutz, Bildung, Jugendaustausch, Kultur und Wirtschaft.
  1. Der Verein organisiert gelegentlich, auf Wunsch, Kulturveranstaltungen und Sprachkurse für die Kinder von nepalesischen Eltern bzw. Elternteilen sowie für alle an der nepalesischen Kultur interessierten Menschen.
  1. Der Verein hilft und unterstützt Studenten aus Nepal bei der Integration in die deutsche Gesellschaft.
  1. Der Verein hilft und unterstützt ebenso Organisationen in Nepal deren Ziel es ist sich um Menschen mit Behinderung zu kümmern.

§ 3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO, §§ 51 ff.) in der jeweils gültigen Fassung.
  1. Das Vermögen und die Einnahmen des Vereins dürfen nur für die in § 2 genannten Zwecke eingesetzt werden.
  1. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins  fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  1. Die Mittel des Vereins, einschließlich etwaiger Gewinne, werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet.

§

Mitgliedschaft

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden, die ihrer Persönlichkeit nach dafür Gewähr bieten, dass sie sich im Sinne der Ziele des Vereins einsetzen werden.
  1. Über die Anträge auf Mitgliedschaft entscheiden der Vorstand oder die Mitgliederversammlung.
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, schriftliche Austrittserklärung gegenüber einem Vorstandsmitglied, Streichung oder Ausschluss.
  1. Ein Mitglied kann durch Streichung aus der Mitgliedschaft entlassen werden, wenn es trotz zweimaliger Aufforderung ein Jahr keinen Mitgliedsbeitrag entrichtet hat oder wenn es bei drei aufeinanderfolgenden Mitgliederversammlungen unentschuldigt gefehlt hat.
  1. Ein Mitglied, das in erheblichem Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Zuvor ist das betreffende Mitglied auf dessen Wunsch zu hören. Die Entscheidung muss schriftlich begründet zugestellt werden.
  1. Mit dem Tag des Austritts oder Ausschlusses des Mitglieds erlöschen alle Rechte am Vereinsvermögen. Bei Erlöschen der Mitgliedschaft werden geleistete Beiträge nicht zurückerstattet. Der Vorstand behält sich in diesem Falle vor, fällige Beiträge einzutreiben.
  1. Bei Ausscheiden aus dem Verein oder im Falle der Vereinsauflösung haben Mitglieder keinen Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge und Spenden.
  1. Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines jährlichen Mitgliedsbeitrags verpflichtet, der von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag wird im 1. Monat des Geschäftsjahres fällig. Ausnahmen sind durch Vorstandsbeschluss zulässig. Austretende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückzahlung. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung eines Mitgliedsbeitrags befreit.
  1. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Bei ruhender Mitgliedschaft wird kein Beitrag erhoben.

 § 5

Organisation des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Beirat.
  2. Der Vorstand besteht aus 35 Mitgliedern.
  3. Der Vorstand des Vereins wird von der Mitgliederversammlung gewählt.
  4. Die Mitgliederversammlung findet alle 2 Jahre statt.
  5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Einladungsfrist von mindestens vier Wochen einberufen.
  1. Der Verein gliedert sich regional in Lokale Arbeitskreise (Local Coordination Council, LCC). Jeder LCC vertritt den Verein in einem oder mehreren Bundesländern. Die Organe der LCC sind

a. lokale Versammlung

b. lokaler Vorstand.

  1. Die lokalen Vorstände bestehen aus mindestens sieben und höchstens fünfzehn Mitgliedern. Die lokalen Vorstände werden  durch die zugehörigen lokalen Versammlungen, welche alle zwei Jahre stattfinden, gewählt.
  1. Zur Gründung eines Lokalen Arbeitskreises (LCC) sind mindestens 30 Mitglieder erforderlich.
  1. Bundesländer, in denen noch kein LCC gegründet wurde, werden vom  bundesweiten Vorstand  mit einem der bestehenden LCC zusammengefasst.
  1. Über die Errichtung und Auflösung der Arbeitskreise entscheidet der bundesweite Vorstand. Die Lokalen Arbeitskreise führen in ihrem Gebiet die Aufgaben des Vereins im Rahmen der Satzung durch.

 § 6

Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

♦ die Wahl des Vorstandes,

♦ die Diskussion und Beschlussfassung über die inhaltlichen Schwerpunkte der Vereinstätigkeit,

♦ Entgegennahme des jährlichen Rechenschaftsberichtes des Vorstandes,

♦ Entscheidung über die Entlastung des Vorstandes,

♦ Entscheidung über Satzungsänderungen,

♦ Entscheidung über die Auflösung des Vereins,

♦ Entscheidung über Art und Umfang geplanter Ausgaben.

  1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
  1. Die Mitgliederversammlung ist ferner einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder oder der Vorstand oder das Kuratorium dies verlangen.
  1. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Die Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderungen mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder. Vorschläge zur Satzungsänderung sind  vom Vorstand zu sammeln und spätestens mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung den Mitgliedern zuzusenden.
  1. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich zu protokollieren. Die Niederschrift muss von mindesten zwei Mitgliedern des Vorstands und einem weiteren anwesenden Vereinsmitglied unterzeichnet werden.

 § 7

Vorstand

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Er besteht aus dem Vorsitzenden, dem Senior stellvertretenden Vorsitzenden, den drei stellvertretenden Vorsitzenden, zwei Geschäftsführen (General Secretary), zwei Schatzmeister (Treasurer), ein Jungendkoordinator, ein Frauenkoordinator, ein Eventkordinator, ein Vereinssprecher, sowie maximal 22 weiteren Mitgliedern.
  1. Alle Mitglieder des Vorstandes können wiedergewählt werden.
  2. Bei der Mitgliederversammlung können ausschließlich die Mitglieder des Vorstandes für das Amt als Vereinsvorsitzender kandidieren, sofern sie ihre Tätigkeiten während der vorherigen zweijährigen Amtszeit so ausgeübt haben wie durch die Mitgliederversammlung vorgesehen. Diese Regelung soll Stabilität des Vereines gewährleisten und Erfahrung des Vorsitzenden sicherstellen.
  3. Um für die zu vergebenen Ämter (§7.1.) gewählt zu werden, muss der Kandidat mindestens einmal als Mitglied des Vorstands oder Beirats oder als Koordinator der LCC seine Tätigkeit ausgeübt haben.
  1. Der Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
  2. Aufwandsentschädigungen für Vorstandsmitglieder sind – auf Beschluss des Vorstandes – möglich.
  1. Es wird angestrebt, dass mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder Frauen sind.
  2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
  3. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst.
  4. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet sein Vermögen. Ihm obliegen alle Aufgaben, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung  zugewiesen sind.
  1. Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den Vorsitzenden einberufen, sooft ein Bedürfnis vorhanden ist. Verlangen 40% oder mehr Mitglieder des Vorstandes eine Sitzung, so ist sie einzuberufen. Das kann schriftlich, fernmündlich oder elektronisch geschehen.
  1. Über die Verhandlungen des Vorstandes, insbesondere die Beschlüsse, ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Sitzungsleiter, dem Protokollführer und zwei anderen Mitgliedern des Vorstandes zu unterzeichnen ist

§ 8

Beirat

  1. Die Mitglieder des Beirates werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Kalenderjahren zugleich mit dem Vorstand gewählt. Wiederwahl ist möglich.
  1. Der Beirat besteht aus mindestens drei und höchstens neun Mitgliedern.
  2. Der Beirat hat die Aufgabe:

♦ den Vorstand in strategischen Fragen zu beraten,

♦ die Arbeit des Vereins zu unterstützen,

♦ den Vorstand und die lokalen Arbeitskreise unterstützen und beraten

  § 9 

Beschlussfassung

Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens elf der  Anwesenden  ist schriftlich und geheim abzustimmen.

§ 10

Der Vorstand gemäß § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches

Der Vorsitzende und Senior stellvertretene Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam. Die beiden können diese Satzung ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung ändern, wenn und soweit eine Satzungsänderung von einer deutschen Behörde verlangt wird.

§ 11

Auflösung des Vereins, Änderungen

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.
  2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke entscheidet die Mitgliederversammlung wem das Vermögen des Vereins zukommt. Das Vermögen soll an eine Institution mit ähnlichen Zielen gegeben werden.
  1. Zur Änderung des Zwecks des Vereins (§ 2 der Satzung) ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

 

 

Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung vom 07. September 2013 wird gemäß § 71 Abs. 1 Satz 4 BGB versichert.

 

Nab Raj Roshyara

Senior stellvertretenen Vorsitzender

Harendra Wanam

Vorsitzender